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Malteser im Landkreis Cham

Malteser in Wald

Helfer vor Ort: Das andere Ehrenamt

Das ist der Albtraum eines jeden Bürgers: Man benötigt dringend Hilfe, egal ob für sich selbst oder für andere, aber die Hilfe kommt vielleicht zu spät. Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zieht sich hin wie Kaugummi. Man fragt sich, wann kommt die Hilfe denn endlich?

Doch leider ist diese Situation im ländlichen Raum Realität: Der Rettungsdienst braucht länger, als es das Ziel ist. Während die 2017 neu in Betrieb genommene Rettungswache der Malteser tagsüber besetzt ist und schnelle Hilfe bringt, benötigt nachts insbesondere im Walder und Zeller Gemeindebereich der Rettungswagen (kurz: RTW) um die 15 Minuten. Aus dieser Situation heraus reifte bereits im Jahr 2008 die Idee des Bürgermeisters der Gemeinde Wald, Hugo Bauer, und dem damaligen Malteser Stadtbeauftragten, Dieter Heinze, heran, diese Situation zu verbessern.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Udo Eiling
e.a. Geschäftsführer Wald
Tel. (0151) 22994697
E-Mail senden

Das HvO-Programm sollte hierbei Abhilfe

schaffen: HvO steht für „Helfer vor Ort". Dieses Programm wird von den

Maltesern betreut und verbessert die rettungsdienstliche Misslage in den

Gemeinden Wald und Zell. Da die Sanitäter direkt vor Ort sind, werden

die Einsatzzeiten deutlich verbessert werden.

So lud man im September 2006 zu einem

ersten Informationsabend zum Thema „HvO-Wald" ein. Spontan entschieden

sich einige Bürger, die Ausbildung zum Einsatzsanitäter zu absolvieren.

Bereits im Januar 2007 startete hierzu die erste Ausbildungsrunde. Im

März desselben Jahres wurden die Prüfungen der zukünftigen Sanitäter

abgelegt. 18 Teilnehmer bestanden erfolgreich.

Nachdem der Träger der Malteser-Hilfsdienst

(MHD) wurde, und man von der Diözesangeschäftsstelle ein

Einsatzfahrzeug erhalten hatte, konnte sich der neu geformte HvO Wald am

30. März 2007 an der Integrierten Leitstelle Regensburg anmelden.

Der HvO wird bei einem Rettungsdienstlichen

Einsatz parallel mit dem RTW verständigt. Dadurch können die HvO´ler

schon vor dem Eintreffen des RTW Basismedizinische Notfallhilfe leisten.

Die Arbeit des HvO ist sehr umfangreich. Es

wird versucht, an 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im

Jahr einen funktionierenden Bereitschaftsdienst aufzubauen und aufrecht

zu erhalten. Eine schwierige Angelegenheit, wenn man 8760 Stunden pro

Jahr mit nur etwa 25 Sanitätern ausfüllen muss. Bei der Dienstplanung

kann man aber nie auf alle Sanitäter bauen, da ja auch noch Private und

Berufliche Aufgaben zu meistern sind. So können nur rund 12 bis 15

Sanitäter regelmäßig Bereitschaftsdienst übernehmen. Und die Bemühungen

sind nicht umsonst. Es passiert – zum Glück – nicht immer was, dennoch

kann der HvO Wald auf 156 gemeisterte Einsätze im Jahr 2010

zurückschauen. Davon waren 73 Einsätze im Gemeindebereich Wald, 41 in

der Zeller Gemeinde.

Die Sanitäter sind meist im Zweierteam

organisiert. So hat einer der beiden Diensthabenden das Einsatzfahrzeug.

Um am Einsatzort zu zweit zu erscheinen, ist das so genannte

„Rendezvous"-Verfahren eingeführt worden. An einem festgelegten

Treffpunkt kommen die beiden Sanitäter zusammen. Klar, wenn die

Sanitäter nahe beieinander wohnen, dauert es nicht so lange, bis sich

die HvO´ler treffen. Eine optimale Lösung wäre, wenn sich Bewohner eines

Dorfes zusammenschließen und das Einsatzfahrzeug ein paar Stunden am

Stück am Ort zu haben, damit die Zeit bis zum Treffen der HvO´ler

möglichst gering bleibt. Leider ist das oft nicht möglich.

Beispielsweise fehlen in Zell dazu die Einsatzkräfte. Aber nicht nur in

Zell, sondern aus dem gesamten Gemeindegebiet sind unbedingt Sanitäter

gesucht.

Die Ausbildung bringt einem persönlich sehr

viel. Man wird gefordert und die erarbeiteten Themen kommen nicht nur

der Allgemeinheit zugute. Auch das private und berufliche Umfeld

profitiert von solchem Wissen. Die Kosten für diese Ausbildung werden

übrigens übernommen. Zusätzlich wird man in eine starke und

kameradschaftliche Gemeinschaft integriert.

Um andere Menschen zu helfen, braucht der

HvO Wald selber dringend Hilfe: Es sind unbedingt weitere

Einsatzsanitäter nötig, um weiterhin einen 24h-Dienst zu ermöglichen.

Auch durch eine Spende kann man dem HvO helfen, Nähere Informationen

dazu unter der Website des HvO-Wald

(www.hvo-wald.de). Auch passive

Mitgliedschaften werden ausdrücklich gerne vergeben. Sowohl eine passive

oder auch eine fördernde Mitgliedschaft der Walder Malteser e.V.

unterstützt die Malteser-Gliederung Wald zu 100%. Von den Einnahmen

durch Spenden und Mitgliedschaften werden laufende Unkosten, wie die

Sanitäterausbildung, die Bekleidung der Sanitäter, der Unterhalt des

Einsatzfahrzeuges und vieles mehr finanziert. Es hofft keiner, dass es

soweit kommt, aber vielleicht muss einmal ein Bekannter oder Sie selber

die Dienste des Rettungsdienstes und des HvO Wald in Anspruch nehmen.

Das Einsatzfahrzeug ist darauf ausgerichtet, den Rettungsdienst zu unterstützen und Basismedizinische Notfallhilfe zu leisten.

Ortsversammlung 2011

Ortsversammlung des Malteser Hilfsdienstes e.V. der Helfer

vor Ort Wald / Ernennung einer neuen ehrenamtlichen Geschäftsführerin

mit Wahl und Bestätigung der Helferschaft, Kassierer und Kassenprüfer

Da die Gemeinde Zell zu dem Einzugsgebiet des HVO zählt,

fand die diesjährige Ortsversammlung im Gasthaus Schwarzfischer, Zell

statt. Dazu konnte der Sprecher zahlreiche Helfer und Mitglieder, sowie

1. Bürgermeister Hugo Bauer, 1. Bürgermeister Gerhard Hecht von der

Gemeinde Zell, 2. Bürgermeister Fritz Stuber und Diözesanleiter Dr.

Rainer Tichy im Gasthaus Schwarzfischer Zell recht herzlich begrüßen.

Zur der stattfindenden Versammlung wurde satzungsgemäß, frist- und

termingerecht eingeladen. Es folgte die Bekanntgabe der Tagesordnung. In

seinem Tätigkeitsbericht ging der Schriftführer Josef Bauer anhand

einer Präsentation auf die zahlreichen Ereignisse, Ausbildungen und

Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Dies waren 13 Treffen der

aktiven Mitglieder wo die Einsatzpläne besprochen und die 7

Fortbildungen wie z.B. Defi-Unterweisung, Notfälle am Kind usw.

durchgeführt wurden. Außerdem wurden 6 Erste-Hilfe-Kurse mit insgesamt

60 Teilnehmern abgehalten. Lehrrettungsassistent Christoph Buchner

bildete 2010, 9 Einsatzsanitäter in Wald aus, 6 beim HvO-Wald, 3 kamen

aus Regensburg. 2 aktive HvO’ler haben 2010 die Ausbildung zu

Rettungssanitätern absolviert und mit Bravour gemeistert. Dies sind

Veronika Doblinger und Cornelia Fuchs. Als Neumitglieder im Jahre 2010

kamen 6 aktive und 12 passive Mitglieder dazu. Es wurden im Jahre 2010

für San-Dienste z.B. Pfingstfest Hetzenbach, KLJB Süssenbach, FC

Wald/Süssenbach Taekwondo Wald, Sport Ferstl und Wandertage an 17 Tagen

362 Stunden geleistet. Außerdem beteiligten sich die HvO’ler an der

Frühjahrsversammlung der Vereinsvorstände, der Beauftragtentagung und

der Delegiertenversammlung der Malteser. Zu dem fanden noch

Besprechungstermine mit dem Bauausschuss, mit dem Bürgermeister und den

Vereinen statt. Für die 31 Spenden an die Malteser Wald in Höhe von

4.195 Euro bedankte sie sich nochmals ganz herzlich.

Auch Gemeinschaftsübungen im Jahre 2010 wurden mit der FFW

Martinsneukirchen und der FFW Wald abgehalten. Viele

Gemeinschaftsversammlungen wie die Ortsversammlung im März 2010, die

Familienwallfahrt der Malteser, die Altötting Wallfahrt, das Sommerfest

des HvO, das Ferienprogramm, an den Festakt 50 Jahre MHD und die

Weihnachtsfeier fanden statt.

Im Jahre 2010 hatte der HvO 156 Notfalleinsätze, in der

Gemeinde Wald 73, in Zell 41, in Bernhardswald 26, in Altenthann 14, in

der Gemeinde Falkenstein und in der Gemeinde Reichenbach 1. Gesamt

wurden von den Einsatzkräften 16.850 Bereitschaftsstunden, für

San-Dienste 362 Stunden und 7 Fortbildungsabende, 13 Meeting-Abende

geleistet: Das Programm bzw. Vorhaben 2011 ist der Einzug ins

Rettungszentrum, erneute ES-Ausbildung, Altötting-Wallfahrt sowie

San-Dienste.

Der Kassenbericht wurde durch Christiane Schuster mit Ein-

und Ausgaben detailliert vorgetragen. Die Kassenprüferinnen Klaudia

Bauer und Maria Adlhoch bestätigten eine einwandfreie und korrekte

Kassenführung worauf die Teilnehmer einstimmig die Entlastung der

Kassiererin erteilten.

Christiane Schuster wurde für die geleistete Arbeit in der

Vergangenheit mit Blumenstock vom HvO und von Dr. Tichy mit einem

Blumenstrauß und einem Präsent für alles Tun gedankt. Anschließend

folgte die Ernennung des Geschäftsführers. Das Gründungsmitglied Maria

Adlhoch wurde zur neuen ehrenamtlichen Geschäftsführerin ernannt. Die

Abstimmung erfolgte per Handzeichen. Der stellvertretende

Geschäftsführer für Wartung und Ausrüstung ist Wolfgang Brenner,

Kassenführung hat Renate Kerscher übernommen, als Kassenprüferinnen

wurden Klaudia Bauer und Veronika Hahn ernannt. Die Abstimmung bei der

Ernennung erfolgte per Handzeichen. Bei den Punkt Wünsche und Anträge

wies die neue Geschäftsführerin Maria Adlhoch auf die Veranstaltung am

20. Mai 2011– Bayerischer Abend des Brauchtums und Kulturausschusses,

bei dem der HvO die Bewirtung übernimmt. Dann auf die alljährliche

Malteser Wallfahrt am 17. Juli d. J. und den Umzug ins neue

Rettungszentrum hin. Alle Helfer sind gefragt.

Im Grußwort des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Wald dankte

er allen Einsatzkräften, dass er von der Leistung und Ausbildung sehr

beeindruckt ist.

1. Bürgermeister der Gemeinde Zell bedankte sich, dass die

Ortsversammlung heuer in Zell stattgefunden hat. Das wir Stolz und

dankbar sein können, diese Einrichtung in Wald zu haben.

Dr. Tichy sprach in seinem Grußwort das er Respekt und

Anerkennung den Einsatzkräften aussprechen will für die vielen

Einsatzstunden auf freiwilliger Basis und das die Ausbildung immer vor

Ort stattfindet. Ganz herzlicher Dank an Christiane Schuster für die

Unterstützung und Leistung. Mein Dank an die neue Geschäftsführerin

Maria Adlhoch und ihrem Team. Allen möchte ich gratulieren, die die

Ausbildung bestanden haben. Wünsche allen alles Gute, gute

Zusammenarbeit und Unterstützung. Zum Schluss erwähnte Dr. Tichy noch,

dass er den HvO mit einer Spende von 500 Euro unterstützt.

Für den Einsatz in Altenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit,

Hausbesuchsdiensten in 20 Jahre aktive Mitarbeit im Malteser Hilfsdienst

e.V. wurde Marion Brauner eine Urkunde über das Dienstalterkennzeichen

durch Dr. Tichy verliehen.

Zum Schluss bedankte sich Maria Adlhoch noch für die

Moderation und den Rückblick beim Schriftführer Josef Bauer und bei den

Aktiven für ihren bereitwilligen Dienst. Ein besonderer Dank an Dr.

Tichy und den Bürgermeistern der Gemeinde Wald und Zell. Noch kurz in

eigener Sache gab die Geschäftsführerin Maria Adlhoch bekannt, dass das

HvO-Team bestrebt ist, den Dienst 24 Stunden aufrecht zu erhalten, aber

es kann aus familiären oder krankheitsbedingten Gründen nicht immer

gewährleistet werden kann. Wenn sich jemand vorstellen kann beim HvO

mitzuwirken ist herzlich willkommen und die Ausbildung als

Einsatzsanitäter absolviert, soll sich umgehend bei und melden. Allen

wünschte sie noch einen schönen Abend und eine gute Heimfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist ein Teil unserer Ausrüstung. Diese Gerätschaften werden als erstes zum Patienten mitgenommen. Natürlich ist auch ein "Rettungsteddy" von Sternschnuppe e.V. dabei, um Kinder in bestimmten Fällen Trost zu spenden.

 

 

 

Voll ausgerüstete Helferin

Voll ausgerüstete Helferin
ausruestung2 Rettungsmittel im Kofferraum unseres Fahrzeuges                                
ausruestung3 Sauerstoff mit Zubehör
ausruestung8 Defibrillator

Ferienprogramm 2017

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Wald hatten die Helfer vor Ort der Malteser Wald die Kinder zum Bouldern in die Boulderwelt nach Regensburg eingeladen. Am Vormittag trafen sich kürzlich die Teilnehmer am Gemeindeparkplatz Wald um einen Ausflug nach Regensburg zu unternehmen.
Mit 17 Kindern wurde in Fahrgemeinschaften zur Boulderwelt Regensburg in der Gewerbepark Regensburg gefahren, wo man von zwei Trainern in Empfang genommen wurde. Nach der Aufwärmrunde durften die Kids gleich an die Boulderwand. Nach kurzer Zeit konnten die Teilnehmer schon auf die nächste Schwierigkeitsstufe weiter gehen oder auf den passenden Parcours weiter klettern. Mit viel Spaß kletterten alle und die Zeit verging im nu. Zum Schluss wurde dann noch ein Abschlussspiel gespielt mit dem sich dann das Trainerteam verabschiedete. Abschließend wanderten wir zum See im Gewerbepark um dort die Brotzeit zu genießen. Mit Wurstsemmeln und Getränken gestärkt fuhr man wieder zurück nach Wald.

Segnung des neuen Rettungswagens

Ortsversammlung 2017

Dieser Tage (3. März) fand die diesjährige ordentliche Ortsversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. Gliederung Wald im Gasthaus Piendl in Hetzenbach statt. Dazu konnte der ehrenamtliche Geschäftsführer Udo Eiling neben Helfer und Mitglieder auch 1. Bürgermeister Hugo Bauer, Pfarrer Ralf Heidenreich, Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy und Kreisbeauftragten Franz Pusel recht herzlich begrüßen. Zur der stattfindenden Versammlung wurde satzungsgemäß, frist- und termingerecht eingeladen. Es folgte die Bekanntgabe der Tagesordnung.
In einem Tätigkeitsbericht ging Josef Bauer anhand einer Präsentation auf die zahlreichen Ereignisse, Ausbildungen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Dies waren 13 Treffen der aktiven Mitglieder, wo aktuelle Themen besprochen oder Fortbildungen wie zum Beispiel zum Thema Kindernotfälle, Digitalfunkeinweisung, Frühdefibrillation-Pflichtunterweisung usw. durchgeführt wurden. Außerdem nahmen an den sieben durchgeführten Erste-Hilfe-Kursen insgesamt 78 Personen teil, so Bauer im Tätigkeitsbericht. Weiter ließen sich im zurückliegenden Jahr zwei neue Helfer zu Einsatzsanitätern ausbilden und leisten seitdem ehrenamtlich Dienst beim HvO Wald.
Es wurde im Jahre 2016 für Sanitäts-Dienste z.B. Pfingstfest Hetzenbach, OGV Zell, Böllerschützen Pfaffenfang, Domspatzenkonzert, das Fest des Stammtisch Mainsbauern oder die Altötting Wallfahrt an 11 Tagen 244 Stunden geleistet. Außerdem beteiligten sich die Helfer an der Beauftragtentagung der Malteser und diversen anderen Versammlungen, Tagungen und Besprechungen.
Für die unzähligen Spenden im Geldwert von rund 6.800 Euro an die Malteser Wald sprach Josef Bauer allen Spendern ein herzliches Dankeschön aus. Man sei froh über die Spenden, denn ohne diese kann der Helfer vor Ort-Dienst nicht aufrechterhalten werden, da man keine finanzielle Unterstützung von den Krankenkassen erhalte.
Viele Gemeinschaftsveranstaltungen wie der Neujahrsempfang, der Bürgerball der Gemeinde Wald, die Ortsversammlung oder die Altötting Wallfahrt wurden von Mitgliedern besucht.
Im Jahre 2016 hatte der Helfer vor Ort 165 Notfalleinsätze zu bewältigen, davon in der Gemeinde Wald 92, in Zell 44, in Bernhardswald 22 sowie drei im Gemeindegebiet von Altenthann, zwei Einsätze im Gemeindegebiet von Nittenau und jeweils einen im Gemeindegebiet von Brennberg und Reichenbach. Gesamt wurden von den Einsatzkräften 15.057 Bereitschaftsstunden, für Sanitäts-Dienste 244 Stunden und 3 Fortbildungsabende, 13 Meeting-Abende geleistet. Das Programm bzw. Vorhaben 2017 sind erneute Erste-Hilfe- und Einsatzsanitäter-Ausbildung, Altötting-Wallfahrt sowie Sanitäts-Dienste, so Josef Bauer am Ende des Tätigkeitsberichtes.
Der Kassenbericht wurde durch Michael Kainz mit Ein- und Ausgaben detailliert vorgetragen. Die Kassenprüferinnen Klaudia Bauer und Maria Adlhoch trugen den Prüfbericht vor, welcher eine einwandfreie und korrekte Kassenführung bestätigte, worauf die Teilnehmer einstimmig die Entlastung des Kassiers erteilten.
Anschließend wurden durch Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy und ehrenamtlichen Geschäftsführer Udo Eiling die Mitgliederehrungen vorgenommen. Marion Brauner wurde das Besitzzeugnis für 25-jährige aktive Mitarbeit im Malteser Hilfsdienst e.V. nebst einem Präsent verliehen. Weiter wurde das Besitzzeugnis für 10-jährige aktive Mitarbeit im Malteser Hilfsdienst e.V. und ein Präsent überreicht an Maria Adlhoch, Josef Bauer, Klaudia Bauer, Marianne Höcherl, Michael Kainz und Wolfgang Schmid verliehen.
In einer kleinen Statistik blicke Udo Eiling anschließend zurück auf die letzten 10 Jahre die seit Gründung des Helfer vor Ort nun vergangen sind. Die Walder Malteser zählen derzeit 132 zumeist passive Mitglieder. Seit dem ersten Einsatz am 30.03.2007 wurden von den Helfern bis heute die stolze Anzahl von insgesamt 1547 Einsätze bewältigt. Gespannt warte er auf das Ergebnis der aktuell laufenden Ausschreibung des Rettungswagenstandorts in Rossbach. Daran beteiligen sich neben weiteren Hilfsorganisationen natürlich auch die Malteser. Weiter gab Udo Eiling bekannt, dass im Rahmen des Floriansfestes der Feuerwehr Wald und des verkaufsoffenen Sonntags der Gemeinde Wald am ersten Maiwochenende die Walder Malteser Gliederung beim Rettungszentrum sein 10-jähriges Bestehen feiern wird. Zum Rahmenprogramm soll eine Besichtigungsmöglichkeit der Räumlichkeiten und eines Rettungswagens gehören. Auf die kleinen Besucher wartet ein Loswagen.
Es folgten die Grußworte von Malteser-Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy, 1. Bürgermeister Hugo Bauer und Malteser-Kreisbeauftragten Franz Pusel. Tichy zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den vorgelegten Zahlen und dankte für die Dienstbereitschaft. Sorgen bereitet ihm die geringe Zahl der aktiven Mitglieder. Wenn der Zuschlag für den Rettungswagenstellplatz an die Malteser gehen würde, würde dies auch sicherlich eine gute Auffrischung für den HvO-Dienst bedeuten. Bürgermeister Hugo Bauer zollte in seinem Grußwort der Leistung der Malteser Anerkennung, dankte für die Arbeit und sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu. Er gratulierte weiter allen geehrten und blickte kurz auf die Anfänge des HvO Wald vor 10 Jahre zurück. Abschließend wurde der Entlastungsantrag der gesamten Vorstandschaft gestellt, welche durch die Anwesenden einstimmig erfolgte.
Kreisbeauftragter Franz Pusel dankte seinen Walder Kollegen in seinem Grußwort für ihre Arbeit und ging unter anderem noch auf Angebote und Leistungen der Malteser im Landkreis Cham ein.

Im Schlusswort bedankte sich Udo Eiling noch bei allen privaten und öffentlichen Spendern herzlich für die großzügige Spenden, denn ohne diese Spenden könnte man nicht existieren und die ehrenamtliche Arbeit durchführen sowie den örtlichen Feuerwehren und Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Weiter galt sein Dank allen Helfern, die so fleißig aktiven Dienst leisten und der Vorstandschaft für die Unterstützung. Allen wünschte er noch einen schönen Abend und eine gute Heimfahrt.

Spendenübergabe der Metzgerei Weigert

Eine Geldspende in Höhe von 500 Euro anstelle der sonst üblichen Weihnachtsgeschenke für die Metzgereikunden spendete die Metzgerei & Gasthof Max und Rese Weigert aus Lehen an die Helfer vor Ort der Malteser aus Wald. Unsere Aufnahme zeigt die Überreichung der Geldspende von 500 Euro durch Rese Weigert an den stellvertretenden ehrenamtlichen Geschäftsführer der Helfer vor Ort Wald der Malteser Wolfgang Brenner. Wolfgang Brenner und Kassier Michael Kainz bedanken sich für die großzügige Spende bei Max und Rese Weigert sehr herzlich und brachten zum Ausdruck, dass diese Spende für die Helfer vor Ort Wald eine gute Verwendung finden wird.
Brenner sagte weiter, diese finanzielle Unterstützung können die „Helfer vor Ort“ der Malteser sehr gut gebrauchen, da sie für den HvO-Dienst keinerlei Zuschuss von Seiten der Krankenkasse erhalten. Sämtliche Ausgaben wie beispielsweise Beschaffung von Material und Kleidung, Ausbildung der Helfer oder Kosten des Fahrzeugs, Miete müssen von der Malteser-Ortsgruppe getragen werden. Um diese Ausgaben bestreiten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Ferienprogramm 2016

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Wald hatten die Helfer vor Ort der Malteser Wald die Kinder zum Bowling ins Bowlingcenter nach Regensburg eingeladen. Am Vormittag trafen sich kürzlich die Teilnehmer am Gemeindeparkplatz in Wald um einen Ausflug nach Regensburg zu unternehmen.
Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet um die 15 Kinder mit den Begleitungen mit Kleinbussen zum Super Bowl Regensburg zu transportieren. Die Teilnehmer teilten sich auf mehrere Bahnen auf um dann begeistert darauf los zu spielen. Bereits nach kurzem Üben gelang es manchen Kindern bereits ein Strike. Nach dem Ablauf der Buchungszeit wurden die Kinder am nahen See zum Brotzeit eingeladen. Mit Wurstsemmeln und Getränken gestärkt fuhr man wieder zurück nach Wald.

Ortsversammlung 2016

Am Freitag den 12. Februar fand die diesjährige ordentliche Ortsversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. Gliederung Wald im Gasthaus Schwarzfischer in Zell statt. Dazu konnte der ehrenamtliche Geschäftsführer Udo Eiling neben Helfer und Mitglieder auch 2. Bürgermeister Rudi Zimmerer, 1. Bürgermeister Thomas Schwarzfischer von der Gemeinde Zell, Pfarrer Ralf Heidenreich und Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy recht herzlich begrüßen. Zur der stattfindenden Versammlung wurde satzungsgemäß, frist- und termingerecht eingeladen. Es folgte die Bekanntgabe der Tagesordnung.
In seinem Tätigkeitsbericht ging der Udo Eiling anhand einer Präsentation auf die zahlreichen Ereignisse, Ausbildungen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Dies waren 18 Treffen der aktiven Mitglieder, wo aktuelle Themen besprochen oder Fortbildungen wie zum Beispiel Infektionsanzeichen, Bewusstlosigkeit durch Drogen, Frühdefibrillation-Pflichtunterweisung, Einweisung in den Umgang mit Gerätschaften, usw. durchgeführt wurden. Weiter nahmen zwei Mitglieder an der Multiplikatorenschulung Digitalfunk in Würzburg teil und drei Mitglieder besuchten den Instruktorkurs für Frühdefibrillation in Regensburg. Außerdem nahmen an den durchgeführten Erste-Hilfe-Kursen bzw. Erste-Hilfe-Trainings insgesamt 71 Personen teil, so Eiling im Tätigkeitsbericht.
Es wurde im Jahre 2015 für Sanitäts-Dienste z.B. Pfingstfest Hetzenbach, Feuerwehrfest Zell und Süssenbach, Fest des Stammtisches Mainsbauern oder die Altötting Wallfahrt an 11 Tagen 268 Stunden geleistet. Außerdem beteiligten sich die Helfer an der Beauftragtentagung der Malteser und diversen anderen Versammlungen, Tagungen und Besprechungen.
Für die unzähligen Spenden im Geldwert von gut 7.500 Euro an die Malteser Wald sprach Udo Eiling allen Spendern ein herzliches Dankeschön aus. Man sei froh über die Spenden, denn ohne diese kann der Helfer vor Ort-Dienst nicht aufrechterhalten werden, da man keine finanzielle Unterstützung von den Krankenkassen erhalte.
Viele Gemeinschaftsveranstaltungen wie der Neujahrsempfang, der Bürgerball der Gemeinde Wald, die Ortsversammlung oder die Altötting Wallfahrt wurden besucht.
Im Jahre 2015 hatte der Helfer vor Ort 145 Notfalleinsätze zu bewältigen, in der Gemeinde Wald 85, in Zell 37, in Bernhardswald 19 sowie drei im Gemeindegebiet von Altenthann und einen im Gemeindegebiet von Nittenau. Gesamt wurden von den Einsatzkräften 14.703 Bereitschaftsstunden, für Sanitäts-Dienste 268 Stunden und 2 Fortbildungsabende, 18 Meeting-Abende geleistet. Einen besonderen Dank richtete ehrenamtlicher Geschäftsführer Udo Eiling an Familie Brauner aus Dürnberg und Wolfgang Schmid aus Wald, welche zusammen einen Großteil der Bereitschaftsstunden leisteten und 60 Prozent der Einsätze hatten. Das Programm bzw. Vorhaben 2016 sind erneute Erste-Hilfe- und Einsatzsanitäter-Ausbildung, Altötting-Wallfahrt sowie Sanitäts-Dienste. Am Ende seines Tätigkeitsberichts gab Eiling noch bekannt, dass Renate Kerscher im November 2015 das Amt des Kassier niederlegte und von der Helferschaft Michael Kainz zum Nachfolger gewählt wurde. Er dankte Renate Kerscher für ihre langjährige und gewissenhafte Tätigkeit als Kassenverwalterin.
Der Kassenbericht wurde durch Michael Kainz mit Ein- und Ausgaben detailliert vorgetragen. Die Kassenprüferinnen Maria Adlhoch trug den Prüfbericht vor, welcher eine einwandfreie und korrekte Kassenführung bestätigte, worauf die Teilnehmer einstimmig die Entlastung des Kassiers erteilten.
In seinem Grußwort zeigte sich 1. Bürgermeister Thomas Schwarzfischer begeistert von der Statistik und brachte seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck. Er hoffte, dass die Helfer vor Ort immer genügend Einsatzkräfte haben, versprach für neues Personal zu werben und wünschte weiterhin alles Gute. 2. Bürgermeister Rudi Zimmerer überbrachte in seinem Grußwort die Grüße der Gemeinde Wald und von 1. Bürgermeister Hugo Bauer. Auch er zollte der Leistung der Malteser Anerkennung, dankte für die Arbeit und sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu. Weiter folgte noch ein Grußwort von Malteser-Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy. Er zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den vorgelegten Zahlen. Weiter Informierte er die Anwesenden über die Arbeit der Malteser in der Diözese Regensburg und deutschlandweit. Abschließend wurde der Entlastungsantrag der gesamten Vorstandschaft gestellt, welche durch die Anwesenden einstimmig erfolgte.
Im Schlusswort bedankte sich Udo Eiling noch bei allen privaten und öffentlichen Spendern herzlich für die großzügige Spenden, denn ohne diese Spenden könnte man nicht existieren und die ehrenamtliche Arbeit durchführen sowie den örtlichen Feuerwehren und Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Weiter galt sein Dank Familie Brauner und Wolfgang Schmid für ihren unermüdlichen Dienst, der ausgeschiedenen Kassieren Renate Kerscher für die gute Arbeit und der Vorstandschaft für die Unterstützung. Allen wünschte er noch einen schönen Abend und eine gute Heimfahrt.

Ortsversammlung 2011

Ortsversammlung des Malteser Hilfsdienstes e.V. der Helfer vor Ort Wald / Ernennung einer neuen ehrenamtlichen Geschäftsführerin mit Wahl und Bestätigung der Helferschaft, Kassierer und Kassenprüfer
Da die Gemeinde Zell zu dem Einzugsgebiet des HVO zählt, fand die diesjährige Ortsversammlung im Gasthaus Schwarzfischer, Zell statt. Dazu konnte der Sprecher zahlreiche Helfer und Mitglieder, sowie 1. Bürgermeister Hugo Bauer, 1. Bürgermeister Gerhard Hecht von der Gemeinde Zell, 2. Bürgermeister Fritz Stuber und Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy im Gasthaus Schwarzfischer Zell recht herzlich begrüßen.
Zur der stattfindenden Versammlung wurde satzungsgemäß, frist- und termingerecht eingeladen. Es folgte die Bekanntgabe der Tagesordnung. In seinem Tätigkeitsbericht ging der Schriftführer Josef Bauer anhand einer Präsentation auf die zahlreichen Ereignisse, Ausbildungen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Dies waren 13 Treffen der aktiven Mitglieder wo die Einsatzpläne besprochen und die 7 Fortbildungen wie z.B. Defi-Unterweisung, Notfälle am Kind usw. durchgeführt wurden. Außerdem wurden 6 Erste-Hilfe-Kurse mit insgesamt 60 Teilnehmern abgehalten. Lehrrettungsassistent Christoph Buchner bildete 2010, 9 Einsatzsanitäter in Wald aus, 6 beim HvO-Wald, 3 kamen aus Regensburg. 2 aktive HvO’ler haben 2010 die Ausbildung zu Rettungssanitätern absolviert und mit Bravour gemeistert. Dies sind Veronika Doblinger und Cornelia Fuchs. Als Neumitglieder im Jahre 2010 kamen 6 aktive und 12 passive Mitglieder dazu. Es wurden im Jahre 2010 für San-Dienste z.B. Pfingstfest Hetzenbach, KLJB Süssenbach, FC Wald/Süssenbach Taekwondo Wald, Sport Ferstl und Wandertage an 17 Tagen 362 Stunden geleistet. Außerdem beteiligten sich die HvO’ler an der Frühjahrsversammlung der Vereinsvorstände, der Beauftragtentagung und der Delegiertenversammlung der Malteser. Zu dem fanden noch Besprechungstermine mit dem Bauausschuss, mit dem Bürgermeister und den Vereinen statt. Für die 31 Spenden an die Malteser Wald in Höhe von 4.195 Euro bedankte sie sich nochmals ganz herzlich. Auch Gemeinschaftsübungen im Jahre 2010 wurden mit der FFW Martinsneukirchen und der FFW Wald abgehalten. Viele Gemeinschaftsversammlungen wie die Ortsversammlung im März 2010, die Familienwallfahrt der Malteser, die Altötting Wallfahrt, das Sommerfest des HvO, das Ferienprogramm, an den Festakt 50 Jahre MHD und die Weihnachtsfeier fanden statt.
Im Jahre 2010 hatte der HvO 156 Notfalleinsätze, in der Gemeinde Wald 73, in Zell 41, in Bernhardswald 26, in Altenthann 14, in der Gemeinde Falkenstein und in der Gemeinde Reichenbach 1. Gesamt wurden von den Einsatzkräften 16.850 Bereitschaftsstunden, für San-Dienste 362 Stunden und 7 Fortbildungsabende, 13 Meeting-Abende geleistet: Das Programm bzw. Vorhaben 2011 ist der Einzug ins Rettungszentrum, erneute ES-Ausbildung, Altötting-Wallfahrt sowie San-Dienste.
Der Kassenbericht wurde durch Christiane Schuster mit Ein- und Ausgaben detailliert vorgetragen. Die Kassenprüferinnen Klaudia Bauer und Maria Adlhoch bestätigten eine einwandfreie und korrekte Kassenführung worauf die Teilnehmer einstimmig die Entlastung der Kassiererin erteilten.
Christiane Schuster wurde für die geleistete Arbeit in der Vergangenheit mit Blumenstock vom HvO und von Dr. Tichy mit einem Blumenstrauß und einem Präsent für alles Tun gedankt. Anschließend folgte die Ernennung des Geschäftsführers. Das Gründungsmitglied Maria Adlhoch wurde zur neuen ehrenamtlichen Geschäftsführerin ernannt. Die Abstimmung erfolgte per Handzeichen. Der stellvertretende Geschäftsführer für Wartung und Ausrüstung ist Wolfgang Brenner, Kassenführung hat Renate Kerscher übernommen, als Kassenprüferinnen wurden Klaudia Bauer und Veronika Hahn ernannt. Die Abstimmung bei der Ernennung erfolgte per Handzeichen. Bei den Punkt Wünsche und Anträge wies die neue Geschäftsführerin Maria Adlhoch auf die Veranstaltung am 20. Mai 2011– Bayerischer Abend des Brauchtums und Kulturausschusses, bei dem der HvO die Bewirtung übernimmt. Dann auf die alljährliche Malteser Wallfahrt am 17. Juli d. J. und den Umzug ins neue Rettungszentrum hin. Alle Helfer sind gefragt.
Im Grußwort des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Wald dankte er allen Einsatzkräften, dass er von der Leistung und Ausbildung sehr beeindruckt ist.
1. Bürgermeister der Gemeinde Zell bedankte sich, dass die Ortsversammlung heuer in Zell stattgefunden hat. Das wir Stolz und dankbar sein können, diese Einrichtung in Wald zu haben.
Dr. Tichy sprach in seinem Grußwort das er Respekt und Anerkennung den Einsatzkräften aussprechen will für die vielen Einsatzstunden auf freiwilliger Basis und das die Ausbildung immer vor Ort stattfindet. Ganz herzlicher Dank an Christiane Schuster für die Unterstützung und Leistung. Mein Dank an die neue Geschäftsführerin Maria Adlhoch und ihrem Team. Allen möchte ich gratulieren, die die Ausbildung bestanden haben. Wünsche allen alles Gute, gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Zum Schluss erwähnte Dr. Tichy noch, dass er den HvO mit einer Spende von 500 Euro unterstützt.
Für den Einsatz in Altenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit, Hausbesuchsdiensten in 20 Jahre aktive Mitarbeit im Malteser Hilfsdienst e.V. wurde Marion Brauner eine Urkunde über das Dienstalterkennzeichen durch Dr. Tichy verliehen.
Zum Schluss bedankte sich Maria Adlhoch noch für die Moderation und den Rückblick beim Schriftführer Josef Bauer und bei den Aktiven für ihren bereitwilligen Dienst. Ein besonderer Dank an Dr. Tichy und den Bürgermeistern der Gemeinde Wald und Zell. Noch kurz in eigener Sache gab die Geschäftsführerin Maria Adlhoch bekannt, dass das HvO-Team bestrebt ist, den Dienst 24 Stunden aufrecht zu erhalten, aber es kann aus familiären oder krankheitsbedingten Gründen nicht immer gewährleistet werden kann. Wenn sich jemand vorstellen kann beim HvO mitzuwirken ist herzlich willkommen und die Ausbildung als Einsatzsanitäter absolviert, soll sich umgehend bei und melden. Allen wünschte sie noch einen schönen Abend und eine gute Heimfahrt.

Über uns

Das HvO-Programm sollte hierbei Abhilfe schaffen: HvO steht für „Helfer vor Ort". Dieses Programm wird von den Maltesern betreut und verbessert die rettungsdienstliche Misslage in den Gemeinden Wald und Zell. Da die Sanitäter direkt vor Ort sind, werden die Einsatzzeiten deutlich verbessert werden. So lud man im September 2006 zu einem ersten Informationsabend zum Thema „HvO-Wald" ein. Spontan entschieden sich einige Bürger, die Ausbildung zum Einsatzsanitäter zu absolvieren. Bereits im Januar 2007 startete hierzu die erste Ausbildungsrunde. Im März desselben Jahres wurden die Prüfungen der zukünftigen Sanitäter abgelegt. 18 Teilnehmer bestanden erfolgreich.
Nachdem der Träger der Malteser-Hilfsdienst (MHD) wurde, und man von der Diözesangeschäftsstelle ein Einsatzfahrzeug erhalten hatte, konnte sich der neu geformte HvO Wald am 30. März 2007 an der Integrierten Leitstelle Regensburg anmelden.
Der HvO wird bei einem Rettungsdienstlichen Einsatz parallel mit dem RTW verständigt. Dadurch können die HvO´ler schon vor dem Eintreffen des RTW Basismedizinische Notfallhilfe leisten.
Die Arbeit des HvO ist sehr umfangreich. Es wird versucht, an 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr einen funktionierenden Bereitschaftsdienst aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Eine schwierige Angelegenheit, wenn man 8760 Stunden pro Jahr mit nur etwa 25 Sanitätern ausfüllen muss. Bei der Dienstplanung kann man aber nie auf alle Sanitäter bauen, da ja auch noch Private und Berufliche Aufgaben zu meistern sind. So können nur rund 12 bis 15 Sanitäter regelmäßig Bereitschaftsdienst übernehmen. Und die Bemühungen sind nicht umsonst. Es passiert – zum Glück – nicht immer was, dennoch kann der HvO Wald auf 156 gemeisterte Einsätze im Jahr 2010 zurückschauen. Davon waren 73 Einsätze im Gemeindebereich Wald, 41 in der Zeller Gemeinde.
Die Sanitäter sind meist im Zweierteam organisiert. So hat einer der beiden Diensthabenden das Einsatzfahrzeug.
Um am Einsatzort zu zweit zu erscheinen, ist das so genannte „Rendezvous"-Verfahren eingeführt worden. An einem festgelegten Treffpunkt kommen die beiden Sanitäter zusammen. Klar, wenn die Sanitäter nahe beieinander wohnen, dauert es nicht so lange, bis sich die HvO´ler treffen. Eine optimale Lösung wäre, wenn sich Bewohner eines Dorfes zusammenschließen und das Einsatzfahrzeug ein paar Stunden am Stück am Ort zu haben, damit die Zeit bis zum Treffen der HvO´ler möglichst gering bleibt. Leider ist das oft nicht möglich. Beispielsweise fehlen in Zell dazu die Einsatzkräfte. Aber nicht nur in Zell, sondern aus dem gesamten Gemeindegebiet sind unbedingt Sanitäter gesucht.
Die Ausbildung bringt einem persönlich sehr viel. Man wird gefordert und die erarbeiteten Themen kommen nicht nur der Allgemeinheit zugute. Auch das private und berufliche Umfeld profitiert von solchem Wissen. Die Kosten für diese Ausbildung werden übrigens übernommen. Zusätzlich wird man in eine starke und kameradschaftliche Gemeinschaft integriert.
Um andere Menschen zu helfen, braucht der HvO Wald selber dringend Hilfe: Es sind unbedingt weitere Einsatzsanitäter nötig, um weiterhin einen 24h-Dienst zu ermöglichen.
Auch durch eine Spende kann man dem HvO helfen, Nähere Informationen dazu unter der Website des HvO-Wald (www.hvo-wald.de). Auch passive Mitgliedschaften werden ausdrücklich gerne vergeben. Sowohl eine passive oder auch eine fördernde Mitgliedschaft der Walder Malteser e.V. unterstützt die Malteser-Gliederung Wald zu 100%. Von den Einnahmen durch Spenden und Mitgliedschaften werden laufende Unkosten, wie die Sanitäterausbildung, die Bekleidung der Sanitäter, der Unterhalt des Einsatzfahrzeuges und vieles mehr finanziert. Es hofft keiner, dass es soweit kommt, aber vielleicht muss einmal ein Bekannter oder Sie selber die Dienste des Rettungsdienstes und des HvO Wald in Anspruch nehmen.
Das Einsatzfahrzeug ist darauf ausgerichtet, den Rettungsdienst zu unterstützen und Basismedizinische Notfallhilfe zu leisten.

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